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93. Haus in Belmont-sur-Lausanne

Das bestehende Haus aus den sechziger Jahren wurde um ein Geschoss erhöht, wärmegedämmt und mit einer neuen textilen Gebäudehülle eingekleidet. Die Aufstockung und die Wärmedämmung des bestehenden Gebäudes wurden mit einer filigranen Holzkonstruktion realisiert. Zwischen dem inneren beheizten Baukörper und der textilen Gebäudehülle ist eine grosse Veranda mit Aufenthaltsbereichen auf drei verschiedenen Ebenen entstanden. Im Innern wurde über der bestehenden Wohnung eine zusätzliche Wohnung geschaffen, welche den Splitlevel des Gebäudes übernimmt. Mit seiner dunkelgrünen Farbe integriert sich das Gebäude in der verwachsenen Umgebung.

 

Typ: Umbau Zweifamilienhaus  Nutzung: Wohnen  Auftraggeber: privat  Ort: Belmont-sur-Lausanne  Fotograf: Geoffrey Cottenceau  Jahr: 2014

34. Haus Faraday

Das Haus befindet sich an der unteren Jurastrasse in Bern in in unmittelbarer Nähe der Aare. In der Umgebung gibt es einerseits eine Schafweide, einen grossen Garten mit Abendsonne, den bewaldeten Hang zur Aare und andererseits die Sicht auf Fluss und Stadt. Die Parzelle wurde 1999 von der Stadt Bern zur Übernahme im Baurecht ausgeschrieben. Das Projekt wurde aus acht Eingaben ausgewählt und hat sich seitdem weiterentwickelt um eine Flexibilität zu erreichen die sowohl unabhängiges wie gemeinschaftliches Wohnen ermöglicht.

Das Haus übernimmt die punktuelle Struktur
des Quartieres und entwickelt sich auf 80 m2

Bodenfläche in die Höhe wie ein kleiner Turm. Das Gebäudeinnere ist in zwei Wohnungen mit je zwei Stockwerken gegliedert.

Der strassenseitige Eingang der Gartenwohnung führt ins Erdgeschoss mit drei Zimmern, Badezimmer und

Dusche. Eine Innentreppe führt nach unten ins Gartengeschoss mit Wohnküche und Zugang zum

Garten.

Die Dachwohnung erreicht man über eine Aussentreppe an der Nordfassade.

Im Obergeschoss befinden sich zwei Zimmer und zwei Badezimmer. Die Innentreppe führt ins Dachgeschoss mit Wohnküche in einem offenen Dachraum mit bis zu 6 m Höhe. Eine grosse Dachlukarne im Süden dient der Besonnung des Raumes. Ein Gästebett kann aus der Dachfläche

in den Raum der Lukarne geklappt werden. Die zweite Lukarne im Norden bildet den Essplatz mit Aussicht auf das Aaretal. Auf der Gartenseite liegt der grosszügige Balkon.

Die Tektonik drückt die vorstädtische
Atmosphäre des Quartieres aus. Das Gebäude
ist vom Sockel bis zum First mit Kupferwellblech überzogen. Das Kupfer hat sich innert Jahresfrist ins Dunkelbraun gewandelt und wird sich weiter wandeln.

 

Typ: Neubau Mehrfamilienhaus  Nutzung: Wohnen  Auftraggeber: privat  Ort: Bern  Jahr: 2004

74. Anbau an Wohnhaus in Bümpliz

Am Anfang stand die Erneuerung des Flachdaches auf dem bestehenden Geschäftsgebäude. Gleichzeitig gab es den Wunsch, ein zusätzliches Zimmer und eine Terrasse für das Haus zu generieren. Diese beiden Wünsche führten zu einen Anbau welcher auf dem sanierten Flachdach positioniert wurde.

 

Der Anbau sollte sehr einfach gebaut werden, da die Kosten für ein einzelnes Zimmer nicht zu gross sein dürfen. Die Bauherrschaft wurde aktiv im Bauprozess einbezogen und sie übernahm Demontage- und Malerarbeiten, sowie zum Teil Schreinerarbeiten. Die Volumetrie des Anbaues fügt sich unter das bestehenden Dach der Häuserreihe ein.

33. Haus Boomerang

Das Haus befindet sich in einem neuen Wohnquartier in Burgdorf bei Bern. Der L-förmige Grundriss bildet im Zusammenspiel mit zwei niedrigen Flügelmauern eine intime Aussenterrasse. Die Sicht auf das eigene Haus erweitert die räumliche Wahrnehmung und ermöglicht unzählige verwinkelte Durchblicke. Durch die leicht abgeschrägte Geometrie der Fenster und des Grundrisses entsteht eine Verzerrung der Perspektive und sich grosszügig öffnende Räume. Im Erdgeschoss findet man den Wohn- und Essbereich. Die Geometrie ermöglicht eine kontinuierliche Raumfolge ohne Unterteilungen.

 

Eine Treppe als dreidimensionales Element entwickelt sich durch das ganze Haus vom Keller bis ins Obergeschoss und reflektiert das Licht. Das Obergeschoss ist durch zwei kleinere Raumvolumen, das Bad und den Meditationsraum in drei Zimmer unterteilt. Sind die Schiebetüren offen, wird man entlang der Aussenwand durch alle Räume geführt. Die monolithische Bauweise aus Isolierbacksteinen hat eine einfache Konstruktion ermöglicht. Der von der Bauherrschaft erwünschte südländische Ausdruck wurde durch Tektonik und Farbgebung erreicht.

Typ: Neubau Einfamilienhaus  Nutzung: Wohnen  Auftraggeber: privat  Ort: Burgdorf  Jahr: 2004

77. Umbau Jurablickstrasse Bern

Das Haus aus den 50er Jahren im Spiegel bei Bern wurde vollständig erneuert: Im Erdgeschoss alle Trennwände entfernt, um einen Raum für Küche und Wohnen zu schaffen. Im Obergeschoss das Dach neu gedämmt, um Büro, Schlafzimmer und Bad einzubauen.

 

58. Casa Calle Leon Roch

Das Mehrfamilienhaus befindet sich in der Hauptstadt Las Palmas auf der Insel Gran Canaria. Das Quartier liegt in den Höhen der Stadt und geniesst eine Panoramaaussicht über den Hafen und auf das Meer. Das Arbeiterquartier ist von bunten Reihenhäuser mit Terrassen geprägt und wird vom Stadtzentrum durch eine lange steile Treppe erschlossen.
Das Projekt findet seine Identität in der ortstypischen Baukultur, welche Einflüsse aus Südamerika, Cuba, Spanien und Marokko aufweist.
Der Bau erstreckt sich über vier Geschosse und bietet auf jeder Etage eine grosszügige Terrasse.

Die Typologie entwickelt sich um einen Patio der gleichermassen Innen- sowie Aussenraum ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als zentrales Element dient er der Erschliessung ebenso wie der Belichtung und der Belüftung der Wohnungen. Eine Palme inmitten des Patio macht ihn zur Oase für seine Bewohner.
Das Haus ist als Betonskelettbau konstruiert. Ebenso ortstypisch sind die Brüstungen und Geländer aus Backsteinelementen, welche ornamental über die gesamte Fassade wirken.

Die Typologie des Hauses wird stark von der  Nutzung als Ferienhaus geprägt. Je nach Belegung des Hauses können die Schalf- sowie die Badezimmer zu verschieden grossen Wohneinheiten kombiniert werden. 

 

Typ: Neubau Mehrfamilienhaus  Nutzung: Wohnen  Auftraggeber:  privat  Ort: Las Palmas, Gran Canaria, Spanien  Jahr: 2008-

68. Dachaufbau für eine Pianistin

Der Dachaufbau erweitert ein bestehendes Haus des Architekten Eduard Rüfli aus dem Jahre 1970  im solothurnischen Dorf Schnottwil. Das bestehende Satteldach wurde um 1.50 Meter angehoben, um Raum für die neue Wohnung zu schaffen. Auf der Ost- und der Westseite konnten so für die neue Wohnung breite Panoramafenster auf die idyllische ländliche Umgebung geschaffen werden.

Ein seitlicher Baukörper verbindet das Erdgeschoss mit dem Dachgeschoss und bildet den Eingang zur Dachwohnung und zum Musikraum.

Als Referenz für den Anbau dienen die Scheunen in der Umgebung mit ihrem landwirtschaftlichen Charakter, ihren organisch gewachsenen Volumetrien und ihren einfachen Holzverkleidungen.

Alle neuen Bauteile wurden als vorfabrizierte Holzelemente ausgeführt, bei welchen innen die unbehandelten Holzplatten und aussen die ungehobelte Holzschalung sichtbar ist.

Innenwände und Innentüren wurden mit den selben Holzplatten ausgeführt. Der Boden besteht aus einem Zementestrich, welcher mit einem leicht ocker gefärbten Steinöl behandelt wurde. Durch die Materialisierung wirkt der Innenraum wie eine einheitliche Schale.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Typ: Dachaufbau Wohnhaus  Nutzung: Wohnen  Auftraggeber: privat  Ort: Schnottwil, SO   Jahr: 2010

25. Atelierhaus

Das ehemalige Bauernhaus besteht aus drei Gebäudeteilen, welche in einem stillgelegten Sandsteinbruch gebaut wurden. Das Haus steht entlang der Strasse von Salavaux nach Bellerive und jeder Raum geniesst die Aussicht auf Murtensee und Alpen.

Anstelle des Stalles wurde ein neuer Atelieranbau

 

aus dunkelrot vertputzten Backstein erstellt. Der Anbau wird von einer Krone aus gelben Klinkersteinen gekrönt, welcher auch das Geländer der Dachterrasse bildet. Die zwei Panoramafenster rahmen die Aussicht auf den See.

Die Fenster aus feinen Stahlprofilen lassen sich mit Hilfe von Gasfedern, wie eine Kofferraumtüre konfortabel hochklappen. Im Obergeschoss liegt eine Wohnung mit grosser Terrasse auf dem Dach des Ateliers.
Der ursprüngliche Wohnteil wurde innen erneuert. Eine Mauer und ein Luftraum auf der Rückseite parallel zum Sandsteinfelsen schützen das Haus vor Feuchtigkeit. Die neuen Fenster aus rohen Stahlprofilen übernehmen die Sprossenteilung der alten Holzfenster.

 

Typ: Umbau Wohnhaus  Nutzung: Atelier, Wohnen Auftraggeber: privat  Ort: Bellerive, VD  Jahr: 2002

27. House with a Bath

Auf dem Areal der ehemaligen Spinnerei Windisch sollte eine Siedlung mit 42 Häusern von 42 jungen Architekturbüros entstehen. Zwischen einem Naturschutzgebiet und dem umgenutzten Industrieareal sollte ein dichtes Wohngebiet und gleichzeitig eine Ausstellungssiedlung von hoher Qualität entstehen.
Unser Projekt 'A House with a Bath'  entwickelt eine Typologie welche an aktuelle Familien- und Arbeitsformen angepasst ist. Der längliche und schlanke Baukörper besetzt die Strassenecke der Parzelle. Zwischen dem Baukörper und der Mauer des Nachbarn entsteht ein offener und intimer Aussenraum.

 

Die Treppen und der Eingang bilden ein Volumen aus eingefärbtem Glas, welcher sich um das Gebäude schmiegt. Das Gebäude ist mit Bändern aus Metallgewebe umspannt. Vor den Fenstern ist das Gewebe um Jalousien gespannt, die sich wie ein Akkordeon öffnen. Mit dieser Hülle können Einblick und Tageslicht in allen Räumen reguliert werden.
Die drei Zimmer im Erdgeschoss sind vollständig unabhängig. Jedes Zimmer verfügt über einen abgesenkten Badebereich beim Fenster, über ein eigenes WC und einen privater Aussenbereich. Die Zimmer bieten eine individuelle Rückzugsmöglichkeit. Über drei Wendeltreppen sind sie mit dem Obergeschoss verbunden. 
Das Obergeschoss besteht aus einem grossen multifunktionellen Raum, welcher als Wohn- oder Arbeitsraum dient. Im zweiten Obergeschoss sind Wohnraum, Küche und Essraum um eine Terrasse angeordnet. Raumhohe Fenster ermöglichen die Aussicht auf die Auenlandschaft und die Umgebung. Eine Aussentreppe führt auf die gemeinschaftliche Dachterrasse, welche auf der Westseite als Jacuzzi ausgebildet ist.

Typ: Studienauftrag  Nutzung: Wohnen  Auftraggeber: Kunz Immobilien Windisch  Ort: Windisch, AG  Jahr: 2003