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104. Dorferweiterung Uettligen West

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie für die Gemeinde Wohlen bei Bern und die betroffenen Grundeigentümer wurde geprüft, wie der westliche Dorfteil von Uettligen sanft verdichtet und erweitert werden kann. Es soll dringend benötigter Wohnraum für ältere Bewohner geschaffen werden, damit die Senioren in der Gemeinde bleiben können und Wohnraum für Familien frei wird. Durch die Verdichtung soll auch die sehr gute Infrastruktur von Uettligen mit Post, Coop und Landi längerfristig gesichert werden.

In einer ersten Phase wurde mit dem Fotografen Dominique Uldry die Atmosphäre des Ortes aufgenommen und mit dem Landschaftsarchitekten Maurus Schifferli die Siedlungsstruktur und die Schnittselle zwischen Siedlung und Landschaft untersucht. In enger Zusammenarbeit mit dem Projektgruppe der Gemeinde und der Grundeigentümer wurde danach eine Reihe von Szenarien für die zukünftige Entwicklung aufgezeigt.

An einem öffentlichen Anlass im Reberhaus Uettligen mit 250 Teilnehmern aus der Bevölkerung wurden die Szenarien präsentiert und danach an Tischen diskutiert. Nach der Veranstalung konnten weitere Rückmeldungen über die Webseite der Gemeinde   abgegeben werde.

Aufgrund dieser Rückmeldungen und den Empfehlungen der Planer hat der Gemeinderat ein Szenario ausgewählt, für welches nun im nächsten Schritt eine Zonenplanänderung und eine Überbauungsordnung erarbeitet wird.

 

Typ: Städtebauliche Machbarkeitsstudie  Nutzungen: Wohnen und Dienstleistungen Auftraggeber: Gemeinde Wohlen bei Bern  Jahr: 2014 - 15 Kooperation: Fotografie: Dominique Uldry, Landschaftsarchitektur: Maurus Schifferli, verkehrsplanung: WAM Ingenieure, Christian Oberli

84. Entwicklung Bucherareal Burgdorf

Die Basler Pensionskasse Stiftung Abendrot hat per Januar 2012 die ehemalige Wollzwirnerei Bucher & Co. AG mit folgenden Zielen übernommen:  Das im Zentrum der Stadt Burgdorf gelegene Areal soll mittelfristig so umgenutzt und verdichtet werden, dass ein gut durchmischter, lebendiger Ort für Wohnen, Arbeiten, Quartierinfrastruktur, Kultur und Freizeit entsteht. Die historische Bausubstanz bleibt erhalten, die Gebäude werden stilgerecht und zugleich energetisch saniert. Unschöne jüngere Anbauten werden entfernt. Gezielt platzierte Neubautrakte sowie attraktive gemeinschaftliche und öffentlich zugängliche Aussenräume werden die Bebauung zu einem stimmigen Ensemble ergänzen.

 

In der Analysephase hat der Fotograf Dominique Uldry die räumliche Atmosphäre des Industrieales aufgenommen und wir haben in Zusammenarbeit mit den Raumplanern der Panorama AG die heutigen Nutzungen, die Baustruktur und die städtebauliche Situation untersucht. In persönlichen Gesprächen mit allen acht Grundeigentümern des Areales wurden die Entwicklungsabsichten und mögliche Synergien festgehalten.

 

Aufgrund der Analyse hat das Planerteam vier verschieden Entwicklungsszenarien in Bezug auf die Nutzung und vier verschieden städtbauliche Strategien aufgezeichnet. An einem Workshop mit Grundeigentümern, Nutzern, Nachbarn und Vertretern der Stadt Burgdorf wurden die Szenarien diskutiert und beurteilt.

 

Mit diesem Feedback hat das Planungsteam die vier Szenarien überarbeitet und in einem Workshop mit den Grundeigentümern wurde danach das favorisierte Szenario ausgewählt. Dieses wurde in Zusammenarbeit mit dem Fachauschuss für Bau- und Aussenraumgestaltung der Stadt Burgdorf, der kantonalen Denkmalpflege und weiteren Fachstellen des Kantones ausgearbeitet.

 

Danach wurde auf Basis des Szenarios die Überbauungsordung erstellt und in die öffentliche Mitwirkung und in die kantonale Vorprüfung gegeben. Sobald die Überbauungsordnung rechtskräftig ist, kann ein Studienauftrag für die Gestaltung der Neubauten und des Aussenraumes durchgeführt werden.

 

Typ: Erarbeitung Siedlungkonzept und Überbauungsordnung Machbarkeitsstudie  Nutzungen: Wohnen, Dienstleistungen und Gewerbe Auftraggeber: Stiftung Abendrot Basel  Jahr: 2012 - 15  Kooperation: Fotografie: Dominique Uldry, Raumplanung: Panorama AG, Verkehrsplanung: WAM Ingenieure, Christian Oberli