En marge de l’architecture: Encounters beyond the discipline

Das diesjährige Programm des Salon Suisse an der Architekturbiennale in Venedig wird vom Architekturhistoriker Marcel Bächtiger, dem Kulturtheoretiker Tim Kammasch und dem Architekten Stanislas Zimmermann kuratiert und ist mit Unterstützung der lokalen Salonnière Laura Tinti entstanden. Es lädt die Teilnehmenden auf eine Reise ein: Wenn die Architektur eine Insel im Archipel der künstlerischen und wissenschaftlichen Disziplinen ist, dann ist der Salon das Schiff, das den sicheren Hafen verlassen hat. Von fremden Gestaden blickt der «Salon Suisse» zurück auf die Baukunst, um ihre kulturelle und gesellschaftliche Relevanz für die Gegenwart zu erkunden.

Ausstellung 3D – Schrift am Bau

Die Ausstellung "3D-Schrift am Bau" im Museum für Gestaltung Zürich im Toni-Areal präsentiert experimentelle Gebäudebeschriftung und Signaletik, welche die Eigenschaften der Architektur und ihres Umfeldes berücksichtigt und zur Identitätsbildung des Ortes beiträgt. Die Ausstellung blendet alles Virtuelle und Kurzlebige aus und konzentriert sich auf die dauerhafte plastische Schrift am Bau und im Raum. Die Ausstellung dauert vom  6. Dezember 2018 bis am 14. April 2019. Unser Büro hat in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Barbara Junod die Ausstellungsgestaltung realisiert.

Wettbewerb Les Plaines-du-Loup Baufeld C in Lausanne, 3. Rang

Im Norden der Stadt Lausanne entsteht das neue Ökoquartier Les Plaines-du-Loup. In einem ersten offenen Wettbewerb wurde die Wohnbebauung und die Umgebungsgestaltung für das zentrale Baufeld C ermittelt. Das Projekt Rendez-vous à l'Orangerie schlägt eine aufgelockerte Bebauungstruktur mit sieben punktuellen sechseckigen Baukörpern vor. Zwei grosse Orangerien im  Erdgeschoss dienen als Gemeinschaftsräume für die Bewohner und verbinden die Gebäude mit den direkt davor liegenden Pflanzplätzen.

Haus Nguyen in Belmont-sur-Lausanne

Das bestehende Wohnhaus aus den sechziger Jahren im Lausanner Vorort Belmont wurde um ein Geschoss aufgestockt, wärmegedämmt und mit einer neuen textilen Gebäudehülle eingekleidet. Die Aufstockung und die Wärmedämmung des bestehenden Gebäudes wurden mit einer einfachen und filigranen Holzkonstruktion realisiert. Zwischen dem inneren beheizten Baukörper und der textilen Gebäudehülle ist eine grosse Veranda mit Aufenthaltsbereichen auf drei verschiedenen Ebenen entstanden.

Empfangsgebäude der Maternité des CHUV

Das bestehende Eingangsgebäude aus den Sechzigerjahren wird durch ein neues Gebäude ersetzt, damit eine grosszügige Eingangshalle und eine übersichtliche Ankunftssituation entsteht. Das neue Gebäude kann in einer späteren Etappe mit zwei zusätzlichen Obergeschossen aufgestockt werden.

Sanierung Geschäftshaus Hohlstrasse 612 in Zürich Altstetten

Das Geschäftshaus aus dem Jahre 1962 wird erneuert, damit es den heutigen Anforderungen bezüglich Raumnutzung und Energieverbrauch entsprechen kann. Das für die Fassade prägende Brüstungsband bleibt erhalten, die Dämmstärke von 4 cm auf 22 cm erhöht. Das Fensterband mit den Stützenverkleidungen aus Faserzement wird neu interpretiert. Die Fenstereinteilung wird vereinfacht, damit die Raumgrössen im Innern flexibler unterteilt werden können. Ein neues Attikageschoss kann zusätzliche Büro- oder Wohnnutzungen aufnehmen.

Optikergeschäft Augenwerk in Bern

Zum 20. jährigen Jubiläum wurde das Optikergeschäft Augenwerk an der Marktgasse 52 in Bern neu gestaltet. Die Zwischenwände aus Backstein und der alte Klözliparkett wurden demontiert, um Platz für einen neuen grosszügigen Raum für den Laden zu machen. Die Materialien und Motive entsprechen dem bestehenden Gebäude in der Altstadt von Stadt Bern. Die zwei Hauptelemente sind ein neues Fischgrätparkett aus Eiche und eine Wandverkleidung mit Holzelementen, die an alte Holzkassetten erinnern.