Zwei umweltschonende Häuser auf dem Mont Vully

Die zwei Häuser in Bellerive auf dem Mont Vully werden mit einem möglichst geringen Einsatz von Grauer Energie realisiert. Die Innenmauern bestehen aus ungebrannten Lehmsteinen, welche teilweise sichtbar bleiben. Die Decken und Stützen sind aus Holz, die Fassade aus Einsteinmauerwerk mit Lehm- und Kalkverputz. Im Moment werden die Rohbauarbeiten ausgeführt, der Bezug ist im Frühjahr 2020.

  

Empfangsgebäude der Maternité des CHUV

Das bestehende Eingangsgebäude aus den Sechzigerjahren wird durch ein neues Gebäude ersetzt, damit eine grosszügige Eingangshalle und eine übersichtliche Ankunftssituation entsteht. Das neue Gebäude kann in einer späteren Etappe mit zwei zusätzlichen Obergeschossen aufgestockt werden. Die Demontagearbeiten und der Rohbau mit der neuen Tragstruktur aus Stahl ist abgeschlossen, nun beginnen die Arbeiten an der Fassade und am Innenausbau. Die Fertigstellung ist Frühjahr 2020 vorgesehen. Foto: Tim Kammasch.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Geschäftshaus aus dem Jahre 1962 wird erneuert, damit es den heutigen Anforderungen bezüglich Raumnutzung und Energieverbrauch entsprechen kann. Das für die Fassade prägende Brüstungsband bleibt erhalten, die Dämmstärke von 4 cm auf 22 cm erhöht. Das Fensterband mit den Stützenverkleidungen aus Faserzement wird neu interpretiert. Die Fenstereinteilung wird vereinfacht, damit die Raumgrössen im Innern flexibler unterteilt werden können. Ein neues Attikageschoss kann zusätzliche Büro- oder Wohnnutzungen aufnehmen.

En marge de l’architecture: Encounters beyond the discipline

Directed by architectural historian Marcel Bächtiger, cultural theorist Tim Kammasch and Stanislas Zimmermann, with the support of local Salonnière Laura Tinti, this year’s programme is an invitation to take a journey. If architecture is an island within the archipelago of the artistic and scientific disciplines, then the Salon is a ship that has left the harbour. From foreign shores, the «Salon Suisse» will look back at architecture and explore its current cultural and social relevance.

Ausstellung 3D – Schrift am Bau

Die Ausstellung "3D-Schrift am Bau" im Museum für Gestaltung Zürich im Toni-Areal präsentiert experimentelle Gebäudebeschriftung und Signaletik, welche die Eigenschaften der Architektur und ihres Umfeldes berücksichtigt und zur Identitätsbildung des Ortes beiträgt. Die Ausstellung blendet alles Virtuelle und Kurzlebige aus und konzentriert sich auf die dauerhafte plastische Schrift am Bau und im Raum. Die Ausstellung dauert vom  6. Dezember 2018 bis am 14. April 2019. Unser Büro hat in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Barbara Junod die Ausstellungsgestaltung realisiert.

Wettbewerb Les Plaines-du-Loup Baufeld C in Lausanne, 3. Rang

Im Norden der Stadt Lausanne entsteht das neue Ökoquartier Les Plaines-du-Loup. In einem ersten offenen Wettbewerb wurde die Wohnbebauung und die Umgebungsgestaltung für das zentrale Baufeld C ermittelt. Das Projekt Rendez-vous à l'Orangerie schlägt eine aufgelockerte Bebauungstruktur mit sieben punktuellen sechseckigen Baukörpern vor. Zwei grosse Orangerien im  Erdgeschoss dienen als Gemeinschaftsräume für die Bewohner und verbinden die Gebäude mit den direkt davor liegenden Pflanzplätzen.

Haus Nguyen in Belmont-sur-Lausanne

Das bestehende Wohnhaus aus den sechziger Jahren im Lausanner Vorort Belmont wurde um ein Geschoss aufgestockt, wärmegedämmt und mit einer neuen textilen Gebäudehülle eingekleidet. Die Aufstockung und die Wärmedämmung des bestehenden Gebäudes wurden mit einer einfachen und filigranen Holzkonstruktion realisiert. Zwischen dem inneren beheizten Baukörper und der textilen Gebäudehülle ist eine grosse Veranda mit Aufenthaltsbereichen auf drei verschiedenen Ebenen entstanden.

Optikergeschäft Augenwerk in Bern

Zum 20. jährigen Jubiläum wurde das Optikergeschäft Augenwerk an der Marktgasse 52 in Bern neu gestaltet. Die Zwischenwände aus Backstein und der alte Klözliparkett wurden demontiert, um Platz für einen neuen grosszügigen Raum für den Laden zu machen. Die Materialien und Motive entsprechen dem bestehenden Gebäude in der Altstadt von Stadt Bern. Die zwei Hauptelemente sind ein neues Fischgrätparkett aus Eiche und eine Wandverkleidung mit Holzelementen, die an alte Holzkassetten erinnern.