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8037 Zürich, Schweiz


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102. Optikergeschäft Augenwerk in Bern

Zum 20. jährigen Jubiläum wurde das Optikergeschäft Augenwerk an der Markgasse 52 in Bern neu gestaltet. Die Zwischenwände aus Backstein und der alte Klözliparkett wurden demontiert, um Platz für einen neuen grosszügigen Raum für den Laden zu machen. Die Materialien und Motive entsprechen dem bestehenden Gebäude in der Altstadt von Stadt Bern. Die zwei Hauptelemente sind ein neues Fischgrätparkett aus Eiche und eine Wandverkleidung mit Holzelementen, die an alte Holzkassetten erinnern. Die Wandverkleidung übernimmt verschiedene Funktionen: Präsentationsfläche für Brillen, Unterlage für Spiegel und Schrank für Lagerung von Produkten. Die beiden Verkaufstheken sind mit farbig lackierten Stahlblechen eingekleidet und haben eine Abdeckung aus Kastanienholz. Der Umbau sollte eine Stimmung erzeugen, welche an Wohnräume erinnert, wie sie in der Altstadt von Bern zu finden sind.

 

Typ: Innenausbau  Nutzung: Optikergeschäft Lichtplaner: Lichtbau  Schreinerarbeiten: Schreinerei Ernst Bigler  Auftraggeber: augenwerk  Ort: Bern  Jahr: 2016

79. Optikergeschäft Augenstern in Zürich

 

In Zusammenarbeit mit der Grafikerin Anna Albisetti wurde das Optikergeschäft Augenstern an der Seefeldstrasse 127 neu gestaltet. Die Brillen werden auf origamiartig gefalteten Tablaren aus weiss lackiertem Stahlblech präsentiert. Die Verkaufstheke und das Mobiliar nehmen die selbe Formensprache auf und weisen violette und grüne Farbakzente auf. Die Deckenbeleuchtung besteht aus FL Leuchen und Spots, welche in Form von Sternbildern angeordnet sind. Die Illustrationen von Anna Albisetti sind auf die Jahreszeit abgestimmt und bringen eine zusätzliche Ebene in die Gestaltung des Geschäftes.

 

Typ: Innenausbau  Nutzung: Optikergeschäft Auftraggeber: privat  Ort: Zürich  Jahr: 2011  Link Optiker: www.augenstern.ch Link Möbel: www.it-happens.ch

59. Restaurant Lötschberg

Das Restaurant Lötschberg befindet sich in der Altstadt von Bern an der Zeughausgasse 16. Die Bauherrschaft, ein Winzerkollektiv aus dem Wallis, möchte mit einem Konzept aus Restaurant, Bar und Delikatessenhandel in Bern eine Verkaufsplattform für schweizer Weine und Spezialitäten aufbauen. Das Winzerkollektiv besteht aus 40 Winzereibetrieben unterschiedlicher Grösse die ihren Wein präsentieren und direkt an die Endkunden verkaufen. Zusammen mit dem Büro localarchitecture aus Lausanne, einer Wirtin aus Genf und dem Bauherrn  wurde das Konzept für das Lokal entwickelt.


Das Projekt besteht aus vier Hauptelementen: Ausstellungsregale für Wein, Esstische, Bar und Verkaufstresen.
Als Ausstellungsregale für die Weinflaschen dienen, in Anlehnung an Weinfässer oder Trauben, grosse Rohre aus glasfaserverstärktem Kunststoff.

Die Rohre sind entlang der beiden Seitenwände des Lokals aufeinander gestapelt. Der interessierte Besucher kann hier das volle Angebot an Weinen betrachten.
Die Esstische sind von traditionnellen rotweisskarierten Tischtüchern inspiriert. Sie sind aus massivem Ahorn gefertigt und mit einem roten Muster als Tischtuchapplike bedruckt. Die Bistrotstühle betonen die Bahnhofbuffetstimmung.
Die Bartheke ist mit Glasscheiben verkleidet welche die Farben von Weinflaschen aufnehmen.


Der spielerische Umgang mit traditionellen Elemente sowie die Verwendung ungewöhnlicher Materialien in neuen Zusammenhängen führt zu einer zeitgenössischen Innenarchitektur.

 

Typ: Innenausbau  Nutzung: Restaurant und Bar  Auftraggeber: privat  Ort: Bern  Jahr:   2007  Kooperation: localarchitecture  Link: www.lötschberg-aoc.ch

101. Restaurant Les Caves in Biel/Bienne

Der frühere Pächter des Restaurants Lötschberg in Bern, Christian Babey, hat in Biel ein eigenes Restaurant eröffnet. Beim östlichen Eingang der Altstadt direkt auf der Stadtmauer steht die ehemalige Gesandtschaft des Fürstbischofs von Basel. In den drei Gewölbekellern des Gebäudes wurde ein Restaurant mit Bühne für kulturelle Anlässe eingerichtet. Mit knappem Budget und sehr kurzer Bauzeit wurden die Innenräume umgestaltet, damit das Restaurant pünktlich zur Fussball Weltmeisterschaft 2014 eröffnet werden konnte.

13. Café Kairo

Das Café Kairo befindet sich in einem Haus im berner Lorrainequartier, welches durch einen Anbau erweitert wurde. Das Café umfasst einen ersten Raum mit eine Bar, einen Speiseraum und eine Küche im Erdgeschoss, sowie einen Konzertraum im Untergeschoss.

Das Café Kairo verbindet kulturelle Angebote mit Restaurant und Barbetrieb.

Die Bar im ersten Raum besteht aus einem abgerundeten Volumen aus Messing, welches mit

 

der Härte vorgegebenen Materialien wie Beton und Stahl in Kontrast steht und eine eigene Stimmung erzeugt. Das Messing erinnert an Espresso Bars in Italien oder Marokko und erhält durch den Gebrauch eine lebendige Patina. Die Tablare sind wie eine Haut aus Aluminium an die Rückwand gespannt.
Die entlang der Fenster angeordneten Stehtische

stellen den Kontakt zur Dynamik der Strasse her. Die Tischplatten im Speiseraum sind mit  Linoleum und Alurandleisten überzogen. Das Material altert gut, ist warm und angenehm zu berühren. Die entlang der Wände liegenden Bänke wurden fix in den Raum eingepasst.
Aufgrund des begrenzten Budgets haben wir uns bei der Ausführung auf wenige prägnante Elemente konzentriert, welche dank der präzisen Materialwahl den Räumen einen starken Charakter verleihen. 

 


Typ:
Innenausbau  Nutzung: Restaurant und Bar Auftraggeber: privat  Ort: Bern  Jahr: 1998  Link: www.cafe-kairo.ch

12. Dachwohnung am Genfersee

Die Dachwohnung in einem Gebäude aus den dreissiger Jahren wurde als Altersitz für ein Ehepaar umgebaut. Der Wunsch mit den bestehenden geometrischen Gegebenheiten des Daches zu arbeiten und diese zu verstärken führte zur Freilegung der bestehenden Struktur in einen einzigen zweigeschossigen Raum. Vier neue Dachfenster geben dem Raum eine angemessene Belichtung und einen Bezug zum Himmel. Die hellen Pastelltöne verstärken den Lichteinfall und machen aus dem Innenraum ein abstraktes Volumen.

 

Im unteren Geschoss befindet sich der Eingang, die offene Küche und eine Dusche mit WC. Ein System von beweglichen Regalen ermöglicht eine flexible Unterteilung des Raumes.
Im oberen Geschoss stehen Lavabo und Badewanne entlang der Wand hinter Holztüren offen im Raum. Der Boden ist aus massiven Brettschichtholzelementen konstruiert die gleichzeitig den Boden der Mezzanine und die Decke im darunterliegenden Raum bilden.

Typ: Innenausbau  Nutzung: Wohnen  Auftraggeber: privat  Ort: Nyon, VD  Jahr: 1998