Das bestehende Eingangsgebäude aus den Sechzigerjahren wird durch ein neues Gebäude ersetzt, damit eine grosszügige Eingangshalle und eine übersichtliche Ankunftssituation entsteht. Das neue Gebäude kann in einer späteren Etappe mit zwei zusätzlichen Obergeschossen aufgestockt werden.

Die Besucher werden von einem 5 m tiefen  Vordach empfangen und gelangen über eine Karusselltüre in die Eingangshalle. In der Eingangshalle gibt es neben dem zentralen Empfangsdesk, eine Cafétéria, einen Patienteninformationsbereich, eine Spielinsel und zwei Ruhebereiche für die werdenden Väter. Der Boden besteht aus hellen Terrazzoplatten, die Wände aus Eichenfurnier und die Decke aus weissem Streckmetall.

Damit sie bei laufendem Spitalbetrieb auf das bestehende Sockelgeschoss montiert werden kann, wird die Tragstruktur aus leichten vorfabrizierten Lochstegträgern und runden Stahlstützen konstruiert. 

Im Dezember 2016 wurde der Ausführungskredit bewilligt, die Realisierung beginnt im Früjahr 2018 und dauert ca. 14 Monate.

Sanierung Geschäftshaus Hohlstrasse 612 in Zürich Altstetten

Das Geschäftshaus aus dem Jahre 1962 wird erneuert, damit es den heutigen Anforderungen bezüglich Raumnutzung und Energieverbrauch entsprechen kann. Das für die Fassade prägende Brüstungsband bleibt erhalten, die Dämmstärke von 4 cm auf 22 cm erhöht. Das Fensterband mit den Stützenverkleidungen aus Faserzement wird neu interpretiert. Die Fenstereinteilung wird vereinfacht, damit die Raumgrössen im Innern flexibler unterteilt werden können. Ein neues Attikageschoss kann zusätzliche Büro- oder Wohnnutzungen aufnehmen.

Das Haustechnikkonzept, welches in Zusammenarbeit mit den Firmen raumanzug GmbH und elprom partner AG erarbeitet wurde, sieht vor das Gebäude nach der Sanierung mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zu heizen und zu kühlen. Für die Lüftung ist ein System mit Verbundlüftern vorgesehen, damit auf horizontale Lüftungsrohre verzichtet werden kann. Die Erschliessungskerne werden mit zusätzlichen Sanitärräumen und einem begehbaren Leitungsschacht ergänzt. Die Ausführung ist für 2018 vorgesehen.

Das bestehende Wohnhaus aus den sechziger Jahren im Lausanner Vorort Belmont wurde um ein Geschoss aufgestockt, wärmegedämmt und mit einer neuen textilen Gebäudehülle eingekleidet. Die Aufstockung und die Wärmedämmung des bestehenden Gebäudes wurden mit einer einfachen und filigranen Holzkonstruktion realisiert. Zwischen dem inneren beheizten Baukörper und der textilen Gebäudehülle ist eine grosse Veranda mit Aufenthaltsbereichen auf drei verschiedenen Ebenen entstanden. Der oberste Bereich der Veranda bietet eine schöne Aussicht auf den Genfersee. Im Innern wurde über der bestehenden Familienwohnung eine zusätzliche Wohnung geschaffen, welche den Splitlevel des bestehenden Gebäudes übernimmt. Das textile netzartige Fassadenmaterial, welches sonst bei Tennisplätzen oder Industriehallen verwendet wird, integriert sich dank seiner dunkelgrünen Farbe in die verwachsenen Umgebung und gibt dem Haus eine gewisse Leichtigkeit.

Zum 20. jährigen Jubiläum wurde das Optikergeschäft Augenwerk an der Marktgasse 52 in Bern neu gestaltet. Die Zwischenwände aus Backstein und der alte Klözliparkett wurden demontiert, um Platz für einen neuen grosszügigen Raum für den Laden zu machen. Die Materialien und Motive entsprechen dem bestehenden Gebäude in der Altstadt von Stadt Bern. Die zwei Hauptelemente sind ein neues Fischgrätparkett aus Eiche und eine Wandverkleidung mit Holzelementen, die an alte Holzkassetten erinnern. Die Wandverkleidung übernimmt verschiedene Funktionen: Präsentationsfläche für Brillen, Unterlage für Spiegel und Schrank für Lagerung von Produkten. Die beiden Verkaufstheken sind mit farbig lackierten Stahlblechen eingekleidet und haben eine Abdeckung aus Kastanienholz. Der Umbau sollte eine Stimmung erzeugen, welche an Wohnräume erinnert, wie sie in der Altstadt von Bern zu finden sind.